Am vergangenen Wochenende trafen sich die Teilnehmenden, die sich für die zweite Runde qualifiziert hatten, an der Universität Basel zum ersten Mal für ein Vorbereitungswochenende für die kommende zweite Runde. Das Ziel war es, den Teilnehmenden einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen chemischen Disziplinen zu ermöglichen und sie dadurch in einem ersten Schritt auf die im Januar bevorstehende Zentralprüfung vorzubereiten.
Jessica Kurmann, Aysan Yilmaz

Organisiert und geleitet wurde das Wochenende von Sabine und Ethan, die dafür sorgten, dass alles reibungslos verlief. Weder Sabine noch Ethan studieren Chemie, weshalb das Organisieren des Basel-Weekends für die beiden eine gute Möglichkeit ist, sich am Geschehen der Olympiade zu beteiligen. Sabine studiert Lebensmittelwissenschaften, hat aber 2023 selbst an der Internationalen Chemieolympiade in Zürich teilgenommen. Am Samstag gab sie den Teilnehmenden daher eine Überblick über die verschiedenen Anlässe der Chemieolympiade. So konnten sich die Teilnehmenden ein Bild über die kommenden Events machen und bekamen Tipps und Tricks für die Prüfungen sowie Empfehlungen für ergänzende Lehrmittel.
Die Einführungen in die verschiedenen Teilgebiete der Chemie wurden von Ethan, Silas, Jessica, Atena, Raffaele, Philippe und Laura gehalten. Obwohl Professor De Roo kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, konnte das Programm reibungslos auch von den Freiwilligen übernommen werden.

Das Programm war abwechslungsreich und intensiv: Auf Theorie folgten direkt passende Übungen, sodass das Gelernte gleich angewendet werden konnte. Zwischendurch gab es auch immer wieder kleine Pausen zur Stärkung, und die längere Mittagspause bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen. Ein Highlight des Wochenendes war sicherlich die Laborführung im Laserlabor der Universität am Samstag. Dort bekamen die Teilnehmenden einen direkten Einblick in den Alltag von Chemikerinnen und Chemikern und konnten hautnah miterleben, wie vielfältig, kreativ oder auch technisch die Chemie sein kann.

Anfangs waren viele noch etwas nervös und zurückhaltend, schliesslich kannten sich die Teilnehmenden kaum. Doch schon nach kurzer Zeit entstanden Gespräche, kleine Gruppen bildeten sich, und die Stimmung wurde immer lockerer. Besonders in den Pausen fand ein reger Austausch statt: über Chemie, aber auch viele andere Themen. Auf die Zentralprüfung im Januar, werden sich die Teilnehmenden nun grösstenteils individuell vorbereiten.