{"news":[{"uid":5036,"title":"Vom Podium zum Chemiestudium","teasertext":"Wie funktioniert die Welt? Warum haben Materialien die Eigenschaften, die sie haben? Wie komme ich zu einem Laborplatz? Solche Fragen f\u00fchrten dieses Jahr Jugendliche zur Schweizer Chemie-Olympiade. Vom 5. \u2013 11. April fand an der ETH Z\u00fcrich das nationale Finale des Wettbewerbs statt.","short":"Wie funktioniert die Welt? Warum haben Materialien die Eigenschaften, die sie haben? Wie komme ich zu einem Laborplatz? Solche Fragen f\u00fchrten dieses Jahr Jugendliche zur Schweizer Chemie-Olympiade. Vom 5. \u2013 11. April fand an der ETH Z\u00fcrich das nationale Finale des Wettbewerbs statt. Vier der achtzehn Finalist*innen wurden mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Sie werden die Schweiz an der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO) in Taschkent, Usbekistan vertreten:","body":"
Ruben Locher schaffte es schon letztes Jahr<\/a> als einziger Berufslernender im Finale auf den ersten Platz. Es wird seine dritte Teilnahme an der IChO<\/a>. F\u00fcr die anderen ist es das erste Mal. \u201cIch weiss nicht viel \u00fcber Usbekistan und auch nicht \u00fcber die IChO. Daher bin ich ziemlich nerv\u00f6s, aber wir werden sehen\u201d, so der Zweitplatzierte Dominic. Auch das F\u00fcrstentum Liechtenstein wird an der IChO<\/a> wieder vertreten sein:<\/p>\r\n Ausserdem wurden je vier Silber- und Bronzemedaillen verliehen (siehe Rangliste). <\/p>\r\n \u201cIch habe von ChatGPT erfahren, dass es die Chemie-Olympiade gibt\u201d, erz\u00e4hlt Bronze-Gewinner Daniel. Er habe der KI erz\u00e4hlt, dass er gerne mal in einem Labor experimentieren w\u00fcrde. Andere Teilnehmende wurden von Lehrpersonen, Freunden oder Geschwistern auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. Letztes Jahr<\/a> war Leandro Vogts Bruder Giulio f\u00fcr Liechtenstein am Start \u2013 dieses Jahr half er bereits bei der Organisation der Olympiade mit. \u201cEr konnte enorm profitieren, Leandro hat diese Begeisterung aufgenommen. F\u00fcr uns war es sch\u00f6n, zu sehen, wie unsere beiden S\u00f6hne sich durch eigenes Engagement in diesen Fachbereich vertieft haben\u201d, erz\u00e4hlen die Eltern.<\/p>\r\n Selbst Experimente durchzuf\u00fchren und Inputs von Expert*innen zu erhalten, sei das Beste an der Olympiade, findet \u00c1ron. \u201cNach den Vorlesungen brauchte mein Gehirn schon einmal eine Pause, aber das ist wohl normal!\u201d Die Woche sei mental und k\u00f6rperlich anstrengend, best\u00e4tigt die F\u00fcnftplatzierte Anna\u00eblle. Es sei aber eine tolle Erfahrung gewesen, die sie motiviert habe, Chemie zu studieren. Mehrere Teilnehmende und Elternteile erz\u00e4hlen, dass die Olympiade Einfluss auf die Studienwahl hat. \u201cMeine Teilnahme vor 30 Jahren ist der Grund, warum ich heute Chemieprofessor bin\u201d, meint auch Michal Jur\u00ed\u010dek (Universit\u00e4t Z\u00fcrich), der bei der Schlusszeremonie einen Vortrag hielt.<\/p>\r\n Eine Woche dauerte das Finale der Chemie-Olympiade, dessen Programm Trainings, praktische und theoretische Pr\u00fcfungen und einen Ausflug zur Metrohm AG beinhaltete. F\u00fcr den Silber-Gewinner Dafftin Schenk waren die langen Tage im Labor neu, obwohl er letzten Sommer bereits f\u00fcr Paraguay an der IChO dabei war. In der Zwischenzeit ist er f\u00fcr ein Praktikum an der Universit\u00e4t Bern in die Schweiz gezogen und nimmt nun an der Schweizer Chemie-Olympiade teil. \u201cIch stand an der IChO zum ersten Mal im Labor, weil die Chemie-Olympiade in Paraguay keine praktischen Pr\u00fcfungen durchf\u00fchrt. In der Schweiz werden wir sehr gut vorbereitet!\u201d <\/p>\r\nViele Wege f\u00fchren zur Olympiade<\/span><\/h2>\r\n
Faktor bei der Studienwahl <\/span><\/h2>\r\n
Lange Tage im Labor<\/span><\/h2>\r\n